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Dominik Bopp

Coach

Bereits mit 8 Jahren stand ich als Mephisto in einer Kinderversion von Faust auf der Bühne.  Als ich mit 18 bei einem öffentlichen Casting einer Rockband gewann, mit der ich 3 Jahre lang auf Tour war, war klar, dass die Kunst für mich kein Hobby bleiben soll, sondern zum Beruf werden muss.

Gleichzeitig zeigte sich aber auch immer wieder meine 2. Berufung, nämlich das Coaching. Bereits in der 8. Klasse wurde ich von einem Klassenkameraden als der Klassentherapeut bezeichnet. 

Nach dem Abitur verschlug es mich dann nach Berlin um an der Universität der Künste Musical zu studieren, welches ich mit Auszeichung abschloss. Auch während des Studiums wurde mir oft nachgesagt, der Therapeut für Kommilitonen zu sein.

Danach spielte ich an verschiedenen Häusern, u.A. am Schauspielhaus Düsseldorf, Grenzlandtheater Aachen, Anhaltisches Theater Dessau und Burgfestspiele Jagsthausen.

Um mich weiterzuentwickeln als Darsteller zog es mich nach Los Angeles um bei Larry Moss zu studieren, welcher der Coach von Leonardo DiCaprio, Helen Hunt uvm. ist. Larry ermutigte mich noch mehr Unterricht zu nehmen. 

So fand ich nun die Michael Chekhov Methode, welche ich in Dublin bei Jörg Andrees studierte. Seit 2017 assistiere ich ihm in Berlin an der Michael Chekhov International Academy. Des Weiteren hatte ich Unterricht in der Chekhov Methode bei: Ted Pugh & Fern Slowan, Ragnar Freidank, Lenard Petit, Sarah Kane, David Zinder und Jobst Langhans.

Gleichzeitig kam ich auch mit meinen persönlichen Prozessen zu Dr. Jürgen Höhn ans Zentrum für Bisexualität. Schnell stellte sich heraus, dass es da noch das andere Interesse in meinem Leben gibt, nämlich andere auf ihrem Weg zu begleiten und zu unterstützen. Jürgen nahm mich schnell unter seine Fittiche, nachdem er meinte: "Du hast da ein absolutes Potential." Bei ihm assistiere ich nun auch seit 2017 und lerne über Familienstellen, Biodynamik, Holotropes Atmen und andere Methoden um Menschen zu ihrem wahren Selbst zu verhelfen.

Sowohl bei Jörg, wie auch bei Jürgen habe ich Lehrer gefunden, die mir halfen zu mehr Empathie und Liebe zu finden und immer mehr zu mir selbst. Dankbar möchte ich diese wundervollen Schätze weitergeben.

Warum "full circle coaching"?

Auf dem Weg zu mir selbst kam ich bei ziemlich vielen Lehrern und Mentoren vorbei. Ich übte mich in allem was mir empfohlen wurde, oder interessant klang. So kam ich zur Familienaufstellung, innere Kind Arbeit, zu Schamanen, Homöopathen und anderen spirituellen Lehrern. So auch zu einem, dessen Namen ich an dieser Stelle nicht nennen werde. Auf Anraten einer Freundin begab ich mich zu diesem spirituellen Lehrer, welcher zu Zeiten Oshos in Puna auch viel lehrte. Alle Teilnehmer warteten fleissig im Vorraum auf das Antreffen des Meisters. Plötzlich spürte ich, dass irgendetwas passiert. Mir wurde ganz warm und mein ganzer Körper bebte. Ich merkte, dass da definitiv jemand kommt, der etwas von Energie versteht. Wir meditierten, weinten, lachten und machten alle möglichen Sachen. Nun war es an der Zeit, dass jedem Neuling ein spiritueller Name vergeben werden konnte. Da ich gebürtiger Schwabe bin und alles mitnehme, was es umsonst gibt, begab ich mich in den Raum, in dem der Meister auf mich wartete. Er schaute mir in die Augen und meinte: "Du hast einen tiefen Blick." Dann nahm er meine Hand und kurze Zeit darauf durfte ich den Raum wieder verlassen.

Nun war es soweit. Zurück in der Gruppe wurde ich nach vorne zu dem Meister gerufen, welcher meinte: "Es gibt Menschen wie Dominik und ich, die nicht nur einmal kurz in die Weisheit eintauchen wollen und dann wieder zurück in den Alltag kehren, sondern diese Weisheit immer und überall spüren wollen und deshalb tiefer suchen und tiefer blicken. Lieber Dominik, ich gebe dir den spirituellen Namen ..., welcher so viel übersetzt heisst, wie The Full Circle." Es berührte mich sehr und er meinte nur weiter: "Ich muss dir nicht erklären, warum, denn als ich den Namen sagte, leuchtete auf deiner Brust ein großer Kreis."

Ich fand das alles sehr toll und spürte eine große Verbundenheit zu diesem Mann, es gab nur einen kleinen Haken, den mein Schwabenherz zum Nachdenken brachte. Er selbst verkündete, dass er sich niemals einem Meister unterordnen würde, oder in eine Gruppe eintreten würde, die etwas von ihm verlangen würde. Den spirituellen Namen darf man jedoch nur behalten, wenn man in seine Gemeinschaft eintritt und zu seiner Gruppe gehört. Ich respektiere ihn sehr und finde seine Arbeit faszinierend, aber ich möchte mich keinem Meister unterordnen oder einer Gruppe beitreten, die etwas von mir verlangt. Deshalb habe ich den spirituellen Namen abgelehnt, aber "the full circle" blieb hängen und gefiel.